Elektromagnetische Felder
Mobilfunk und Sendetürme

Wechselwirkungen mit elektronischen Geräten

Bereits deutlich unterhalb der Schwelle für gesundheitliche Wirkungen können empfindliche elektronische Geräte auf die gepulste hochfrequente Strahlung von Mobiltelefonen reagieren. Störungen elektronischer Geräte treten auf, wenn die Geräte schlecht entstört sind oder spezielle Wellenlängenbereiche gezielt verstärken. Das ist zwar unangenehm - beispielsweise beim Fernsehempfang - hat aber mit direkten gesundheitsschädlichen Wirkungen in der Regel nichts zu tun.

Kritisch können indirekte Wirkungen auf die Gesundheit sein - insbesondere wenn elektronische Körperhilfen betroffen sind:

Herzschrittmacher
Die meisten Herzschrittmacher lassen sich von Mobiltelefonen nicht aus dem Takt bringen. Störungen sind dennoch nicht in jedem Einzelfall und in jeder Situation auszuschließen. Um sie zu vermeiden, sollten empfangsbereite Mobiltelefone nicht in unmittelbarer Nähe des Implantats am Oberkörper getragen werden.
Hörgeräte
Die Pulsfrequenz beim Mobilfunk von 217 Hz wird von manchen Hörgeräteträgern als "Brummen" wahrgenommen. Ein größerer Abstand zur Funkquelle oder vorübergehendes Abschalten des Geräts vermeidet diese Störgeräusche.
Medizintechnische Geräte
Auf ausreichenden Abstand zu empfindlicher medizintechnischer Elektronik ist zu achten - insbesondere in Intensivstationen und Operationssälen. Die Störfeldstärke einiger medizintechnischer Geräte wird noch im Abstand einiger Meter erreicht. Mobilfunk-Verbote in Krankenhäusern sind daher einzuhalten.
Flugzeuge
Um Beeinflussungen der Bordelektronik zu vermeiden, sollte das Mobiltelefon während des Fluges ausgeschaltet bleiben. Den Anweisungen des Flugpersonals ist Folge zu leisten.
Autos
Die Benutzung von Handys ohne Freisprecheinrichtung während des Autofahrens ist verboten.
 

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