Elektromagnetische Felder
Mobilfunk

Allgemeines

Neue Technologien ermöglichen es, zu jeder Zeit und nahezu überall telefonieren zu können und erreichbar zu sein. Viele Menschen machen davon Gebrauch, sei es, weil sie darauf angewiesen sind, gerne erreichbar sind oder einfach Spaß haben zu kommunizieren. So wie Auto, Fernsehen, Fax und Internet ist für viele Menschen die private wie die berufliche Nutzung des Mobilfunks zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Sendeanlagen sind erforderlich, damit der Mobilfunk genutzt werden kann. Sie sorgen weit über das Land verteilt dafür, dass Senden und Empfangen gesichert sind.

In Bayern gibt es rund 8 Millionen Mobilfunknutzer (Stand Oktober 2000, BRD insgesamt ca. 50 Mio. Nutzer) und ca. 6000 Mobilfunksendeanlagen. Durch den Ausbau das Mobilfunknetzes ist bis 2005 mit einem Zuwachs von 4500 neuen Sendeanlagen zu rechnen.

Mobilfunk hat allerdings nicht nur Befürworter. Mögliche Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Menschen und Tiere werden in der Öffentlichkeit kontrovers und emotional diskutiert. Das unsichtbare elektromagnetische Umfeld wird u. a. verursacht von Hochspannungsleitungen, Fernseh-, Rundfunk- und Richtfunksendern, Mobil- und Funktelefonen, elektrischen Geräten und Maschinen. Der Mensch hat für diese Phänomene kein Wahrnehmungsorgan, kann somit das Ausmaß der Exposition nicht erleben und eine mögliche gesundheitliche Gefährdung nicht abschätzen. Gleichzeitig sieht er sich mit einer zunehmenden Zahl von Mobilfunksendemasten konfrontiert. In dieser Kombination liegt wohl die Hauptursache für die Besorgnis vieler Menschen gegenüber der elektromagnetischen Umweltbelastung, denn Unsicherheit macht Angst. Hinzu kommt, dass selbst in der Fachwelt um einzelne Befunde noch gerungen wird.

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