Elektromagnetische Felder
Mobilfunk

Mobilfunktechnik

Mit Mobilfunk werden Sprache und/oder Daten mit Hilfe hochfrequenter elektromagnetischer Wellen (Funkwellen) zwischen mehreren Teilnehmern übertragen. Mindestens ein Teilnehmer ist mobil. Er kann sich frei und ohne Kabelverbindung mit seinem Handy innerhalb eines Mobilfunknetzes bewegen.

Für das D-Netz werden Frequenzen um 900 MHz und beim E-Netz um 1800 MHz verwendet. Wollen mehrere Teilnehmer gleichzeitig innerhalb eines Sendebereichs telefonieren, müssen dabei ihre Funksignale eindeutig unterscheidbar sein. Dazu reichen geringfügig unterschiedliche Trägerfrequenzen. Eine andere Möglichkeit stellt zeitversetztes Senden und Empfangen nach dem Zeitschlitzverfahren dar. Die Information eines Gesprächs wird beim GSM-Standard in Portionen zerlegt, die jeweils während eines Zeitintervalls von 0,577 Millisekunden übermittelt werden. Dann folgt eine Pause von 7 solcher Zeitintervalle, dann die nächste Portion. Während der Pausen können andere Telefonate übermittelt werden.

Das neu einzuführende UMTS arbeitet bei Frequenzen zwischen 1900 und 2200 MHz mit einer ununterbrochenen Trägerwelle. Die einzelnen Gespräche werden durch spezielle Verschlüsselungscodes unterschieden.

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