Strahlung
Internationaler UV-Index (UVI)
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

UV

Der UVI ist international einheitlich festgelegt. Er beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung. An unbewölkten Tagen wird dieser Wert zur Mittagszeit erreicht. Je höher der UVI ist, desto höher ist das Sonnenbrandrisiko. Die Zeit zum Erreichen eines Sonnenbrandes ist dann gering; sie ist für verschiedene Hauttypen unterschiedlich. Schutzhinweise und Zeiten bis zum Erreichen der Sonnenbrandschwelle gelten für den empfindlichen Hauttyp II bei ungebräunter Haut:

UVI 8 und mehr: UV-Belastung sehr hoch, Sonnenbrand in weniger als 20 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich.
UVI 5 bis 7: UV-Belastung hoch, Sonnenbrand ab 20 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen erforderlich.
UVI 2 bis 4: UV-Belastung mittel, Sonnenbrand ab 30 Minuten möglich, Schutzmaßnahmen empfehlenswert.
UVI 0 bis 1: UV-Belastung niedrig, Sonnenbrand unwahrscheinlich, Schutzmaßnahmen nicht erforderlich.

Der UVI hängt vor allem vom Sonnenstand ab; er ändert sich daher am stärksten mit der Jahreszeit und der geografischen Breite. Die Ozonsituation in der Atmosphäre, Bewölkung und die Höhenlage eines Ortes spielen ebenfalls eine Rolle. Reflexionen an Sand und Schnee beeinflussen die Höhe des UVI.

Typische UVI - Werte an unbewölkten Tagen im Oktober:

für die Nordhalbkugel für das Äquatorgebiet für die Südhalbkugel
Ulan Bator 2,0    Darwin 12,6   Sydney 7,2   
Tokio 4,3 Bangkok 10 Melbourne 6,4
St. Petersburg 0,7 Sri Lanka (Colombo) 10,2 Neuseeland (Wellington) 5,7
Berlin 1,4 Singapore 12,2 Maputo 9,5
Vancouver 0,7 Nairobi 12,5 Kapstadt 7,2
Paris 1,8 Madagaskar (Tananarive) 11,4 Buenos Aires 7,1
Mallorca (Palma) 3,5 Havanna 7,9
Kreta (Iraklion) 4,4 Panama 11
New York 3,2 Rio de Janeiro 10,2
Los Angeles 4,7

© Bundesamt für Strahlenschutz
 

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