UV - Strahlen UV

Überblick

Das Band der unsichtbaren UV - Strahlung wird in die drei Teilbereiche UV - A (320-400 nm Wellenlänge), UV - B (280-320 nm) und UV-C (100-280 nm) unterteilt. Am langwelligen Ende folgt das sichtbare Licht, am kurzwelligen die ionisierende Röntgen- und Gammastrahlung. Das Risiko für Gesundheitsschäden durch UV - Strahlung wird sowohl durch die Sonne als auch Solarien bedingt. Grundsätzlich sollte jeder Sonnenbrand, insbesondere bei Kindern unter fünf Jahren, vermieden werden.

UV - A - Strahlung

Die UV - A - Strahlung ist energieärmer als die UV - B - Strahlung. Sie wird nur zu einem geringen Teil durch die Atmosphäre herausgefiltert und erreicht nahezu vollständig die Erdoberfläche. Als akute Effekte werden Sonnenallergien dem UV - A - Anteil zugeschrieben. In Solarien überwiegt zwar der Anteil der langwelligen UV-A-Strahlung, es werden aber zur Bräunung größere Bestrahlungsstärken benötigt.

UV - B - Strahlung

Der bekannte Sonnenbrand, in Verbindung mit Kosmetika auch photoallergische Reaktionen sowie Schneeblindheit sind akute Folgen überwiegend von UV - B - Strahlung. Langfristige Folgen können sein Hautkrebs, Grauer Star am Auge sowie Abwehrschwäche. Siehe auch Wirkungen auf den Menschen.

UV - C - Strahlung

UV - C - Strahlung hat die höchste Energie und birgt potenziell die größte Gefahr für biologische Systeme, da sie stark mit Eiweißstoffen und damit dem Erbgut von lebenden Zellen wechselwirken kann. Diese Strahlungsart hat aber nur eine untergeordnete Bedeutung für unsere Umwelt, da sie bereits vollständig von der Atmosphäre absorbiert wird und nicht zur Erdoberfläche vordringen kann. Sie wird künstlich erzeugt und genutzt beispielsweise bei der Entkeimung von Trinkwasser. Die dabei verwendete Wellenlänge beträgt bei Quecksilber-Niederdruckstrahlern 254 nm und liegt damit im günstigen Bereich des DNA (Erbgut-) - Absorptionsspektrums.

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