Innenraumbelastung

Umweltbundesamt Berlin

Seit etwa zwei Jahrzehnten wird auch der Luftqualität in (nichtgewerblichen) Innenräumen Beachtung geschenkt. Die Gründe hierfür liegen u.a. in der Verwendung neuartiger Baustoffe, Renovierungsmaterialien und Verarbeitungspraktiken, mit denen eine Vielzahl neuer und zum Teil gesundheitsbelastender Stoffe in die Raumluft gebracht werden. Auch die Isolierung und Abdichtung (aus Energieeinsparungs- und Lärmschutzgründen) der Räume hat die auftretenden Probleme verschärft. Durch die langen Verweilzeiten in geschlossenen Räumen (in unseren Klimazonen durchschnittlich 90 % des Tages) können in der Raumluft vorhandene Schadstoffe zu erheblichen Problemen führen.

In Räumen häufig anzutreffende Schadstoffe sind z.B. Formaldehyd (aus Holzwerkstoffen, Spanplatten, Teppichböden, Isolierschäumen u.a.), Chlorierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Holzschutzmittel) Lösemittel, Weichmacher und Tabakrauch mit seiner Vielzahl gesundheitsschädigender Substanzen. Viele dieser Stoffe können über Tage, einige sogar über Jahre die Innenraumluft belasten und die Gesundheit der sich dort aufhaltenden Menschen schädigen.

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